Vor rund 25 Jahren fand nach heutigen Maßstäben gemessen eine unheimliche Nachfrage nach Booten und Zubehör statt. Es gab zu dieser Zeit nur wenige Anbieter die diese Nachfrage befriedigen konnten. Diese Anbieter hatten praktisch eine Monopolstellung. Das führte dazu daß teilweise unverschämte Preise gemacht wurden. Gerade im Ersatzteilhandel wurde hier der Kunde kräftig zur Kasse gebeten. Diese Situation führte zu der Überlegung in den USA nach geeigneten Lieferanten zu suchen um dem Endverbraucher hier erträgliche Preise machen zu können.

Damals wurden wir auf einen Lieferanten aufmerksam der ein kleines Sortiment mit Abgassammlern, Lichtmaschinen,Trimmschläuchen ect. im Sortiment hatte. Die Firma Sierra in Litchfield USA. Sierra konnte uns von der ausgezeichneten Qualität ihrer Produkte überzeugen. Die Fa. Sierra konnte sich auf dem US- Markt behaupten da sie bestrebt ist die angebotenen Teile z.B. Impeller Bälge Ölfilter ect. in einer besseren Qualität anzubieten als die originale. Deshalb begannen wir mit Sierra als Generalimporteur auf dem Deutschen Markt. Wir entschlossen uns einen Versandhandel zu betreiben.

Der Erfolg gab uns recht und in den folgenden Jahren konnten wir ausserdem für die Firmen: Faria Marine- Instruments, Insta- Trimm, Teleflex und andere die Generalvertretung in Deutschland übernehmen. Dazu kamen dann noch die sogenannten Grauimporte von kompletten Antriebseinheiten und Originalersatzteilen aus den USA zu deutlich niedrigeren Preisen. Dies blieb nicht ohne Folgen, schnell starteten die Marktführer regelrechte Hetzkampagnen und versuchten uns ins schlechte Licht zu rücken um ihre eigene Position zu festigen. Da wir uns als Serviceunternehmen betrachten das auf die Qualität der Artikel und zufriedene Kunden andererseits obersten Wert legt, ließen wir uns nicht beeirren und der Kunde gab uns Recht. Unser Umsatz explodierte.

Das brachte wiederum in den 90zigern andere auf den Gedanken praktisch mit der gleichen Idee auf den Markt zu kommen. Allerdings gingen unsere Mitbewerber andere Wege. Es wurde möglichst billig in Fernost oder Italien eingekauft um den höchsten Profit einzufahren. Diese Produkte wurden dann als Sierra- Teile anbeboten. ( Wird heute noch praktiziert ). Das führte dazu, daß auch wir mit dem auf einmal schlechtem Image von Nachbauteilen in Verbindung gebracht wurden da allgemein vor diesen Teilen gewarnt wurde.

Auch heute noch bleiben wir unserem Grundsatz treu. Wir bieten beharrlich nur Produkte an dessen Qualität wir guten Gewissens vertreten können.

1997 begann sich schon abzuzeichnen daß die Nachfrage in Folge Wirtschaftlicher Rezession geringer wurde. Wir beschlossen unser Unternehmen umzustrukturieren. Die wichtigsten Veränderungen waren hierbei: Erweiterung des Serviceangebots und der Produktpallette und einen Umzug in ein anderes Gebäude.In diesem Jahr fingen wir an die nachrüßtbaren Einspritzanlagen der Fa. Cutler zu importieren. Wieder waren wir von der positiven Resonanz überrascht. In dem darrauffolgenden Jahr waren wir Welweit der beste Händler von Cutler. Im gleichen Jahr jedoch wurde die Fa. Cutler an Hirel verkauft. Hirel wiederum kaufte dann Marine- Power USA und somit waren wir auf einen Schlag der Weltweit umsatzstärkste Marine- Power USA  Händler.  Im folgenden Jahr kaufte die Fa. Holley die Rechte und das Patent der Einspritzanlagen von Hirel ab. Durch die guten Erfahrungen trat Holley an uns heran und bat uns den Vertrieb für Europa zu übernehmen. Jeff King, President  von Holley kam eigens zu uns nach Deutschland angereist um mit uns die Agreements perfekt zu machen. Auch die Fa. Holley ging zur gleichen Zeit wie wir den Weg das Angebot mit innovativen Artikeln zu erweitern. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Ein Marineteilekatalog mit über 250 Seiten ist das Zeugniß dieser Arbeit.

Auch der Sierra- Ersatzteilkatalog ist mittlerweile von Anfangs 100 auf nun 900 Seiten angewachsen.

Des Ganzen nicht genug: Im Jahr 1998 bewarben wir uns bei OMC um auch hier unser Angebot zu vervollständigen. Nach anfänglicher Skepsis konnten wir die Herren davon überzeugen daß unsere Firma absolut nichts mut den sogenannten “Piraten” gemein hat, und bekamen eine Händlernummer. Auch hier explodierte wieder der Umsatz unerwartet höher als gehofft.

2000 war wieder durch einen Umzug geprägt. Wir kauften ein Geschäftsgebäude in Wölferlingen wo wir uns nun in idealer Weise entfalten können. In unseren neuen Büros stehen nun 6 Bildschirmarbeitsplätze online zur Verfügung alle ausgerüßtet mit elektronischen Fichefindern der großen Hersteller OMC, Volvo und Mercruiser. Unser Lager ist in zwei Stockwerken buchstäblich bis unter die Decke voll mit Ersatzteilen. Hier lagern wir zur schnellen Verfügbarkeit über 25000 verschiedene Artikel.

2002 übernahm Bombardier die OMC. Und schon für 2002 wurden wir Bester Deutscher “Parts und Accesories”  Dealer und bekamen hierfür einen Award. Auch 2004 und 2005 konnten wir diesen Preis entgegennehmen. Im Frühjahr 2006 eröffneten wir unseren Online- Shop um endlich die ungeheure Kundennachfrage in diesem Segment stillen zu können.

So gewappnet sehen wir mit Freude in die Zukunft.

Übrigens: Wölferlingen liegt inmitten der Westerwälder Seenplatte zwischen Köln und Frankfurt..

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